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Griechisch mit dem OLPC

Der Newsletter des Gentium-Projekts hat mich auf dieses Foto des One Laptop per Child (OLPC) aufmerksam gemacht.

Griechisch mit dem One Laptop per Child

Darauf ist nicht nur zu sehen, dass man mit dem OLPC Griechisch schreiben kann, sondern auch, wie gut die Schriftart Gentium auf dem Bildschirm aussehen kann.

Ganz abgesehen davon stelle ich mir so ähnlich auch meinen Ideal-Desktop vor: klar und einfach ohne viel Schnickschnack, damit ich mich auf das Wesentliche, den Text, konzentrieren kann. In der Form könnte mir sogar noch AbiWord gefallen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Entwicklung des OLPC und seines Interfaces Sugar auch auf normale Computer auswirken wird. Denn wozu brauche ich 3D-Animationen, durchscheinende Fenster, DRM und den ganzen Kram, der zwar viel Rechenleistung und damit auch Strom verbraucht, aber für mich als Anwender keinen nennenswerten Nutzen bringt?

Hebräisch und Griechisch mit Windows XP

Die aktuellen Betriebssysteme bieten von Haus aus bereits die Möglichkeit, auch in Hebräisch und Griechisch zu schreiben. Aber leider sind diese Möglichkeiten in den Untiefen der Systemsteuerung versteckt, so dass es gar so nicht einfach ist, den Computer so einzurichten, dass man damit tatsächlich auch Hebräisch und Griechisch schreiben kann.

Wolfgang Uhr beschreibt in dieser Flash-Animation, wie man die Unterstützung für Hebräisch und Griechisch unter Windows XP einrichtet:

ScreenShot der Flash-Animation

NET Bible privacy

Since last year the NET Bible is also avalaible as SWORD module, and not only as premium version with more than 60.000 notes for $19,95, but also as “free version” for free.

A good offer, I thought. Even $19,95 for the premium version are acceptable. But I wanted to check what the NET bible module really is worth and so decided to download the “free version”.

Some klicks later I arrived at this page:

Information needed to download the NET bible SWORD module

You won’t believe it: all the informations marked by double asterisks are needed for downloading the “free version”!

As I am old enough to have experienced the 1983 campaign against a population census in Germany (which BTW led to new data privacy laws) I decided to stop. Why do they need all these informations for a simple download?

I’d prefer to pay money only to remain anonymous. But for the premium version the same informations are obligatory. The times when you could buy nearly everything anonymously and unrecognized belong to the past.

O.K., there is a statement on privacy policy on the bible.org website, but according to German law to ask for all these informations would be illegal, as you are only allowed to store those data that are needed for the transaction. What data do you need for a “free” download? Certainly not the telephone number.

But in times where information is pure gold many people seem to think that privacy and data protection are outdated.

Datenschutz à la NET Bible

Seit Ende letzten Jahres gibt es die NET Bible auch als SWORD-Modul zum Download, und zwar in zwei Fassungen: als Premium-Modul mit über 60000 Anmerkungen für $ 19,95 und als kostenlose “free version” in reduziertem Umfang.

Ein prima Angebot, dachte ich mir und folgte dem Verweis auf die Download-Seite. Da ich mir erst einmal ansehen wollte, was diese Übersetzung wirklich bringt, wählte ich die kostenlose Version und landete schließlich auf dieser Seite:

NET Bible privacy

Tatsächlich: Auch für die kostenlose Version müsste ich alle mit zwei roten Sternchen versehenen Felder ausfüllen.

Weil ich schon alt genug bin, dass ich die Zeiten des Volkszählungsboykotts in den 1980er Jahren noch live miterlebt habe, wollte ich mich natürlich nicht darauf einlassen. Wozu braucht eine Non-Profit-Organisation eigentlich all diese Daten, wenn ich nur etwas herunterladen will?

Lieber würde ich Geld bezahlen, wenn ich dafür anonym bleiben könnte. Aber auch für die kostenpflichtige Premium-Version müsste ich all diese Angaben machen. Die Zeiten, da man noch anonym und unerkannt einkaufen konnte, scheinen längst Vergangenheit. Gerade bei Software ist es ja üblich, dass man sich registrieren muss, auch wenn man sie als CD oder DVD mit Handbuch für viel Geld erworben hat.

Privatsphäre und Datenschutz scheinen für viele Anbieter nicht zur neuen Welt der Bits und Bytes zu passen.

Griechisches DejaVu

Die Zahl der frei verfügbaren Schriftarten für klassisches und biblisches Griechisch ist inzwischen schon recht groß. Nur an serifenlosen Schriften, die auch am Bildschirm gut lesbar sind und sich deshalb z. B. für Internetseiten eignen, mangelt es noch. Jetzt ist eine dazu gekommen.

Dan 5,7 in der DejaVu Sans
Den Rest des Eintrags lesen »

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