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Free Burma!


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Griechisch mit dem OLPC

Der Newsletter des Gentium-Projekts hat mich auf dieses Foto des One Laptop per Child (OLPC) aufmerksam gemacht.

Griechisch mit dem One Laptop per Child

Darauf ist nicht nur zu sehen, dass man mit dem OLPC Griechisch schreiben kann, sondern auch, wie gut die Schriftart Gentium auf dem Bildschirm aussehen kann.

Ganz abgesehen davon stelle ich mir so ähnlich auch meinen Ideal-Desktop vor: klar und einfach ohne viel Schnickschnack, damit ich mich auf das Wesentliche, den Text, konzentrieren kann. In der Form könnte mir sogar noch AbiWord gefallen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Entwicklung des OLPC und seines Interfaces Sugar auch auf normale Computer auswirken wird. Denn wozu brauche ich 3D-Animationen, durchscheinende Fenster, DRM und den ganzen Kram, der zwar viel Rechenleistung und damit auch Strom verbraucht, aber für mich als Anwender keinen nennenswerten Nutzen bringt?

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Hebräisch und Griechisch mit Windows XP

Die aktuellen Betriebssysteme bieten von Haus aus bereits die Möglichkeit, auch in Hebräisch und Griechisch zu schreiben. Aber leider sind diese Möglichkeiten in den Untiefen der Systemsteuerung versteckt, so dass es gar so nicht einfach ist, den Computer so einzurichten, dass man damit tatsächlich auch Hebräisch und Griechisch schreiben kann.

Wolfgang Uhr beschreibt in dieser Flash-Animation, wie man die Unterstützung für Hebräisch und Griechisch unter Windows XP einrichtet:

ScreenShot der Flash-Animation

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Linux Libertine mit Griechisch und Hebräisch

Das Libertine Open Fonts Project hat die Version 2.3.2 der Schriftart Linux Libertine veröffentlicht, die nun neben den Buchstaben für klassisches polytonisches Griechisch auch hebräische Schriftzeichen enthält.

Gen 1,1 in der Linux Libertine

Zwar beschränkt sich der hebräische Zeichenvorrat bislang auf den Unicode-Block Hebrew, die Zeichen aus dem Bereich Hebrew Presentation Forms sind noch nicht enthalten, für die meisten Zwecke dürfte das aber nicht weiter stören.

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NET Bible privacy

Since last year the NET Bible is also avalaible as SWORD module, and not only as premium version with more than 60.000 notes for $19,95, but also as “free version” for free.

A good offer, I thought. Even $19,95 for the premium version are acceptable. But I wanted to check what the NET bible module really is worth and so decided to download the “free version”.

Some klicks later I arrived at this page:

Information needed to download the NET bible SWORD module

You won’t believe it: all the informations marked by double asterisks are needed for downloading the “free version”!

As I am old enough to have experienced the 1983 campaign against a population census in Germany (which BTW led to new data privacy laws) I decided to stop. Why do they need all these informations for a simple download?

I’d prefer to pay money only to remain anonymous. But for the premium version the same informations are obligatory. The times when you could buy nearly everything anonymously and unrecognized belong to the past.

O.K., there is a statement on privacy policy on the bible.org website, but according to German law to ask for all these informations would be illegal, as you are only allowed to store those data that are needed for the transaction. What data do you need for a “free” download? Certainly not the telephone number.

But in times where information is pure gold many people seem to think that privacy and data protection are outdated.

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Datenschutz à la NET Bible

Seit Ende letzten Jahres gibt es die NET Bible auch als SWORD-Modul zum Download, und zwar in zwei Fassungen: als Premium-Modul mit über 60000 Anmerkungen für $ 19,95 und als kostenlose “free version” in reduziertem Umfang.

Ein prima Angebot, dachte ich mir und folgte dem Verweis auf die Download-Seite. Da ich mir erst einmal ansehen wollte, was diese Übersetzung wirklich bringt, wählte ich die kostenlose Version und landete schließlich auf dieser Seite:

NET Bible privacy

Tatsächlich: Auch für die kostenlose Version müsste ich alle mit zwei roten Sternchen versehenen Felder ausfüllen.

Weil ich schon alt genug bin, dass ich die Zeiten des Volkszählungsboykotts in den 1980er Jahren noch live miterlebt habe, wollte ich mich natürlich nicht darauf einlassen. Wozu braucht eine Non-Profit-Organisation eigentlich all diese Daten, wenn ich nur etwas herunterladen will?

Lieber würde ich Geld bezahlen, wenn ich dafür anonym bleiben könnte. Aber auch für die kostenpflichtige Premium-Version müsste ich all diese Angaben machen. Die Zeiten, da man noch anonym und unerkannt einkaufen konnte, scheinen längst Vergangenheit. Gerade bei Software ist es ja üblich, dass man sich registrieren muss, auch wenn man sie als CD oder DVD mit Handbuch für viel Geld erworben hat.

Privatsphäre und Datenschutz scheinen für viele Anbieter nicht zur neuen Welt der Bits und Bytes zu passen.

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Neue Screenshots für BibleTime

Ich habe auf meiner Seite über Bibelprogramme die Bildschirmfotos für das Linux-Programm BibleTime aktualisiert. Die bisherigen Fotos waren noch von 2001, also fast sechs Jahre alt – gerade für den Linux-Desktop ein halbe Ewigkeit.

Unicode-Support in BibleTime 1.5.3Das erste Foto zeigt den Hauptbildschirm mit Micha 7 in Hebräisch (WLC), Deutsch (Luther) und Griechisch (LXX). Daran kann man die Unicode-Fähigkeiten von BibleTime erkennen. Unpassend wirkt allerdings der voreingestellte Blocksatz.

Suche nach regulären Ausdrücken in BibleTime 1.5.3 Das nächste Foto zeigt den Suchdialog mit einer Suche nach allen Formen von πίστις in verschiedenen Ausgaben des griechischen Neuen Testaments. Ausgewählt habe ich folgende Ausgaben: Byzantinischer Mehrheitstext (Byz), Textus receptus (TR), Tischendorf (Tisch), Westcott-Hort mit den Varianten des Nestle-Alands als Anmerkungen (WHNU). Um alle Formen von πίστις zu finden benutze ich den regulären Ausdruck »πιστ[ει]ω?[ινς]«. (Manche Formen sind dann zwar nicht vollständig, aber es reicht um alle Formen zu finden.)

Suchergebnis in BibleTime 1.5.3Das dritte Bildschirm-Foto zeigt das Suchergebnis. Wie man sieht, gibt es bei den älteren Ausgaben einen Treffer mehr. Es wäre schon, wenn man den gleich noch angezeigt bekäme.

Grafische Suchanalyse in BibleTime 1.5.3Zum Schluss gibt es noch einen Screenshot von der grafischen Analyse des Suchergebnisses. Hier kann man immerhin erkennen, dass der zusätzliche Treffer in der Apostelgeschichte sein muss.

Sobald ich die neue Version 1.6 bei mir installiert habe, werde ich eine kurze Besprechung für das Biblische Forum schreiben.

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GFS Artemisia – eine neue Schriftart der Greek Font Society

Die Greek Font Society hat eine neue Schriftart für polytonisches Griechisch herausgegeben: die GFS Artemisia.

The type family GFS Artemisia was designed by the painter-engraver Takis Katsoulidis and reflects his style and typographic acumen. It is largely his effort to offer, from a different perspective, a type face which, like Times Greek, would be applicable to a wide spectrum of uses and equally agreeable and legible. The typeface has been digitised by George D. Matthiopoulos.

Apg 7,59 in der GFS Artemisia

Die Schriftart liegt als Open-Type-Font ein vier Schnitten vor: normal, kursiv, fett und fett kursiv. Leider sind die „Kursiven“ kein echten Kursiven, sondern nur schräggestellt.

Da es sich um eine OTF-Schriftart handelt, kann man sie leider weder in OpenOffice.org noch in StarOffice verwenden, da diese beiden Programme mit OTF-Schriftarten nichts anfangen können. Die Workarounds, die die OpenOffice-Font-FAQ anbietet, sind für Exegeten unbrauchbar, weil man entweder auf griechischen Zeichen verzichten oder einen Verlust der Schriftqualität in Kauf nehmen muss. Dieser Bug ist umso ärgerlicher, als die meisten neuen Schriften inzwischen in diesem Format veröffentlicht werden. Vielleicht hilft es ja, wenn viele Leute ihre Stimme für diesen Issue abgeben.

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Griechisches DejaVu

Die Zahl der frei verfügbaren Schriftarten für klassisches und biblisches Griechisch ist inzwischen schon recht groß. Nur an serifenlosen Schriften, die auch am Bildschirm gut lesbar sind und sich deshalb z. B. für Internetseiten eignen, mangelt es noch. Jetzt ist eine dazu gekommen.

Dan 5,7 in der DejaVu Sans
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